Life&Style

Schlechtes Karma? Schlechte Einstellung!

Meine Lieben, wenn ihr regelmäßig hier vorbeischaut, dann habt ihr ja quasi „erste Reihe fußfrei“ miterlebt, was ICH die letzten Monate miterlebt habe. Für alle Neueinsteiger – erstmal herzlich Willkommen in meiner kleinen Welt und eine kurze Einleitung – seit letztem Sommer bin ich nun insgesamt achtmal am OP Tisch gelegen, habe unzählige Rückschläge einstecken müssen, Fehldiagnosen, aufgeplatzte OP-Nähte, usw. Da ich finde, dass man nicht immer nur die superduper positiven Zeiten teilen sollte, sondern genauso auch die anderen Momente eines Lebens, weil so nunmal das reale Leben ist, habe ich hier immer hautnah und brühwarm alles erzählt. Nicht zuletzt, weil ich, wenn ich einmal einfach nicht „reden“ konnte, immer wieder Nachfragen bekommen habe, wie es mir inzwischen geht.

All die lieben Nachrichten hatten immer den selben Unterton – wie bewundernswert ich mit all dem umgehe, wie stark ich doch sei und nicht selten auch die Frage, wie ich das anstelle. Ich meine mich zu erinnern, dass ich schonmal erwähnt habe, dass ich speziell zu Beginn überhaupt nicht gut mit allem umgegangen bin, von mir selbst eigentlich ziemlich enttäuscht war, ABER eines ist fix, ich hab die letzten Monate unglaublich viel gelernt. Ich weiß, was ich in Zukunft anders machen werde, wie ich selbst in so einer Situation an mir arbeiten muss und ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht ganz hilfreiche Tipps auch für euch wären.

Ich bin kein Experte, bin kein Psychologe, bin kein Arzt (zum Glück), aber ich habe so viele Erfahrungen angesammelt, da ich schonmal eine krankheitsbedingt schwere Zeit habe durchmachen müssen und meine persönlichen Gedanken gebe ich gerne an euch weiter. Viele sind vielleicht auch in anderen Situationen im Leben anwendbar. Also ihr Lieben, ich hoffe, dass ich dem einen oder anderen damit vielleicht weiterhelfen kann, lasst mich das dann doch gerne wissen.

DER ZEITFAKTOR

Angefangen hat meine ganze Geschichte vor ziemlich genau einem Jahr und was ich dabei NIEMALS gedacht hätte, dass auch 12 Monate später noch lange nicht alles überstanden ist und genau hier kommt der Punkt. Hätte mir letzten Juni jemand gesagt, was alles auf mich zukommen wird, ich hätte ziemlich sicher Roadrunner gespielt und eine Staubwolke hinterlassen. Fakt ist aber, wir können vor unserem Körper nicht davonlaufen. Von Anfang an habe ich mir selber einen unglaublichen Druck gemacht. Ich wollte alles so schnell wie möglich hinter mich bekommen. Ich werde nie krank, bekomme niemals einen Schnupfen – ich wollte mich einfach nicht damit abfinden, dass ich nun einige Zeit außer Gefecht gesetzt bin. Deshalb ist es mir gerade das erste halbe Jahr extrem schlecht gegangen. Ich habe geschrien, geheult, war vollkommen verzweifelt und wusste teilweise nicht, wie ich am nächsten Tag aufstehen soll. Dazu muss und will ich aber betonen: ich war NIE lebensgefährlich krank, aber andauernde starke Schmerzen über Monate hinweg und vor allem immer wieder vertröstet werden und sich eigentlich im Stich gelassen fühlen von den Ärzten, das hat ganz arg an mir gezerrt.

Seit Anfang diesen Jahres mache ich mir keinen Stress mehr. Nach der nun wieder missglückten OP habe ich selber sogar auf mindestens ein halbes Jahr Pause bestanden. Vor einigen Monaten noch habe ich immer auf den frühest möglichen OP Termin gedrängt – das macht keinen Sinn. Man KANN NICHT unter Druck gesund werden. Ich weiß, der Job oder die Kinder, was auch immer, lassen es oft nicht zu, wir denken, wir sind unabkömmlich. Das stimmt vielleicht auch, aber noch wichtiger ist es, dass wir uns nicht dauerhaft schädigen, das hilft niemandem. Gebt euch alle Zeit der Welt, um gesund zu werden. Ich habe in meiner Situation hier vielleicht einige falsche Entscheidungen getroffen. In Zukunft werde ich meinem Körper die Zeit geben, sich zu erholen, gesund zu werden – ohne Zeitdruck!

NEHMT DEN STEINIGEN WEG

Genau genommen geht der erste Punkt direkt in den zweiten über. Es ist absolut unsinnig sich über „wäre-sollte-hätte ich doch nur“ Gedanken zu machen, ABER weil ich so schnell wie möglich gesund werden wollte, weil ich auf keinem Fall eine (!) Nacht im Krankenhaus verbringen wollte, habe ich mich bei meinem allerersten Arzttermin für einen ambulanten Eingriff entschieden und gegen eine Operation. Vielleicht wäre bei diesem Termin das eigentliche Problem gleich erkannt worden und all meine Folgeerkrankungen nie passiert. Kann ich nicht wissen, werde ich nie wissen. Im nachhinein ist es fast komisch, was für ein Theater ich wegen einer einzigen Nacht im Krankenhaus gemacht habe. Wie gesagt, ich kann nicht wissen, ob es etwas geändert hätte, aber in Zukunft werde ich immer den vielleicht unangenehmeren Weg gehen, wer weiß….

GLAUBT NICHT ALLES

Wenn ich etwas gelernt habe durch diese ganze Geschichte, dann, dass Ärzte oft vielleicht denken, sie sind Götter in weiß, aber es sind auch nur Menschen, die in der Schule vielleicht der schlechteste und faulste Schüler waren, sich irgendwie durch ein Studium geschummelt haben und nun deine Krankheiten behandeln. Damit meine ich auf KEINEM FALL, dass jeder Arzt schlecht ist, ABER es ist auch nicht jeder gut, nur weil er einen Doktortitel hat. Tatsache ist, dass ich 6 Wochen lang (!), nach meinen ersten zwei Eingriffen, ständig beim Arzt war. Wie es im Krankenhaus üblich ist, natürlich jedesmal bei einem anderen. Ich hatte unglaubliche Schmerzen, ich habe gefühlt, dass etwas nicht stimmt, bin aber immer wieder nach Hause geschickt worden, teilweise schon als hysterisch abgestempelt, mit den Worten „ich mache das seit 20 Jahren, ich weiß, wovon ich rede“. Tja, wenn man etwas 20 Jahre lang falsch macht, wird es deshalb auch nicht richtiger.

Hätte ich nicht von mir aus eine zweite Meinung eingeholt, wüsste ich vielleicht noch immer nicht, was eigentlich mit mir los ist. Diese private Ärztin hat genau fünf Minuten gebraucht, um das Problem zu erkennen, was im Grazer Krankenaus 10 verschiedene Ärzte nicht geschafft haben, weil man gerade in Krankenhäusern oft wirklich nur eine Nummer bzw. ein Geldposten ist – und auch so behandelt wird. Deshalb holt euch bitte IMMER mindestens eine zweite, wenn nicht sogar dritte, Meinung ein. Ich kann euch zwar jetzt schon versprechen – 3 Ärzte = 5 Meinungen, aber hört auf euer Bauchgefühl. Ihr kennt euren Körper am besten, ihr fühlt, wenn etwas nicht stimmt, lasst euch nicht von vermeintlichen „Göttern in weiß“ etwas Anderes einreden.

THINK PINK

Wie bereits erwähnt, war ich zu Beginn meiner Geschichte nicht wirklich stolz auf mich, wie ich mit allem umgegangen bin. Normalerweise bin ich überhaupt kein Schwarzseher und versuche, immer gelassen mit allem umzugehen, aber irgendwie habe ich das diesmal anfangs nicht geschafft. Ich habe gefühlt ununterbrochen geweint, war in einem ziemlich tiefen Loch, nach jedem Rückschlag habe ich gedacht, man kann mich jetzt einweisen und dann, ganz plötzlich, nach einem halben Jahr, hat sich ein Schalter in meinem Kopf umgelegt. Vielleicht hat es mit dem ersten Punkt zu tun, ich habe mir keinen Zeitdruck mehr gemacht. Irgendwie konnte ich endlich in meinen Kopf bekommen, dass es keinen Sinn hat, an etwas zu verzweifeln, das ich nunmal nicht ändern kann. Ich werde nicht plötzlich gesund werden, nur weil ich extra viele Tränen vergieße, ganz im Gegenteil.

Jeder Tag, an dem ich es schaffe, etwas weniger über all das nachzudenken, ist ein guter Tag. Am meisten Probleme hatte ich damit, dass ich mir ständig selber gesagt habe, ich will wieder „normal“ sein, so wie alle anderen. Aber ganz ehrlich, was ist schon normal. Ich kann an jemandem vorbeilaufen, mir denken, ich will genauso schwerelos und gesund sein, aber kann ich das denn wissen. Mir könnte kein Mensch ansehen, was mit mir seit Monaten los ist. Es ist, wie es ist, ich bin, wie ich bin und ich werde irgendwann auch wieder gesund sein. Aber inzwischen genieße ich mein Leben, versuche, weniger zu denken und versuche, mir jeden Tag zu sagen, dass NICHTS ohne einen Grund passiert, schön langsam komme ich auch immer mehr darauf, was der Grund für all das sein könnte und wenn ihr wollt, kann ich euch das gerne einmal verraten.

EVERYTHING HAPPENS FOR A REASON

…und genau so ist es und diese Einstellung hilft mir IMMER, mit schwierigen Phasen fertig zu werden. Ich möchte hier gar nicht so viele Worte darüber verlieren, weil ich schon einmal einen ganzen Beitrag zu diesem Thema verfasst habe.

Tatsache ist, dass ich ganz fest daran glaube, dass nichts ohne einen bestimmten Grund passiert und wenn man an diesem Glauben festhält, dann weiß man auch, dass irgendwann alles wieder gut wird und dich diese prägenden Erfahrungen an einen ganz bestimmten Punkt haben bringen müssen. Oft wird einem vieles erst Jahre später klar, aber alleine dieser Glaube hilft mir, ALLES zu überstehen.

DR. GOOGLE IST EUER FEIND

Wenn Ärzte etwas hassen, dann ist es Dr. Google. Ich gestehe, ich gehöre auch zu den Menschen, die bei jedem Ziepen gleichmal die Suchmaschine anwerfen und in kürzester Zeit sehe ich mich schon mit Glatze auf der Onkologie liegen. Es ist wirklich schwierig, hier eine Empfehlung auszusprechen. Teilweise haben mir gerade Erfahrungsberichte von anderen sehr geholfen, aber leider stellen meistens nur die ihre Krankheitsgeschichten ins Netz, die Negatives erlebt haben, deshalb weiß ich nicht, ob es wirklich hilfreich ist. Gerade nach den Operationen habe ich bei jeder Unsicherheit gleich Dr. Google konsultiert und war danach verunsicherter als zuvor – um im Endeffekt hat sich alles nach Tagen von selber aufgeklärt. Am besten ist es noch immer, man wartet erstmal ab, wenn sich der Zustand nicht verbessert, kann man ja mal beim Apotheker oder eben beim Arzt des Vertrauens nachfragen. Eines hab ich nämlich auch gelernt im Laufe meines Lebens, die wirklich schlimmen Dinge, die tun meistens gar nicht wirklich weh, deshalb machen regelmäßige Check Ups noch am meisten Sinn, man hat ein beruhigteres Gefühl und NICHTS ist so wichtig wie unsere Gesundheit. Es macht Sinn, dafür Zeit und Geld zu „verschwenden“!

EUER KOPF – DIE BESTE MEDIZIN

Eine gesunde Einstellung macht nicht automatisch einen gesünderen Körper, aber sie hilft ungemein, diesen Zustand zu erreichen. Das erste halbe Jahr habe ich mich so richtig reingesteigert, mich selbst immer als Patient oder „Kranker“ gesehen. Wie ich schon erzählt habe, auch immer mit anderen verglichen, wollte auch so „normal und gesund“ sein. Mittlerweile gehe ich selbst zu OPs schon relativ gelassen ins Krankenhaus, ich kenne mittlerweile die ganze Station – quasi meine zweite Heimat und versuche das Beste aus all dem zu machen. Mein Kopf spielt endlich wieder mit und das ist der, der mich stark macht und mir Kraft gibt und mir sagt, ich kann alles schaffen, vor allem wieder gesund werden. Deshalb gönnt euch Ruhe, gönnt EUCH etwas, macht euch selbst glücklich, versucht nicht 24/7 über euren Körper nachzudenken, auf jedes Ziepen zu konzentrieren, sondern lebt einfach und genießt jeden Moment!

DENKT SELBER MIT

Wenn ihr in die Situation kommt, dass ein Krankenhausaufenthalt nicht zu vermeiden ist, dann gebt euer Hirn nicht am Empfang ab. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich Schwestern oder Ärzte an irgendwas erinnern musste. Wenn sie mir ein Frühstück vor die Nase stellen, obwohl ich nüchtern bleiben muss, wenn sie vergessen, irgendeinen Tropf anzuschließen, wenn ein Katheter in meinem Körper vergessen wird und man dreimal darauf hinweisen muss – lauter solche Kleinigkeiten. Das ist überhaupt nichts Schlimmes, Fehler passieren überall, aber man darf auch als Patient sein Hirn einschalten und mitdenken und auch mitentscheiden, man muss nicht alles schlucken und mitmachen, ohne zu wissen, warum überhaupt. Denkt mit, redet mit, fragt nach (auch wenn euch die Ärzte dafür hassen werden), es ist immerhin euer Körper um den es hier geht und ihr bleibt trotzdem noch mündig, auch als Patient.

SAUGT ALLES AUF, WAS EUCH KRAFT GIBT

So seltsam es sich anhört, es hat mir wahnsinnig geholfen, mich mit Menschen und  deren Schicksalen zu beschäftigen, denen es noch schlechter geht als mir. Im Krankenhaus läuft man zwangsläufig offensichtlich Todkranken über den Weg und wie gesagt, die Aussage macht mich nicht stolz, aber mir hat das geholfen. Ich habe mir bewusst gemacht, dass es mir zwar nicht gut geht, aber dass ich zumindest nicht um mein Leben kämpfen muss, es gibt immer jemanden, dem es schlechter geht und diese hätten bestimmt alles getan, um mit mir tauschen zu können. Diese Begegnungen machen wirklich demütig und relativieren so ziemlich alles im Leben. Tja und was mich definitiv durch diese ganze Zeit getragen hat, war Musik. Alleine all die Konzertbesuche im letzten Jahr haben mich immer randvoll gefüllt mit Kraft und Stärke und ganz besonders meine zwei Hymnen: „Steh auf, wenn du am Boden bist“ von den Toten Hosen und neu dazugekommen ist Mark Foster mit seinem „Sowieso“ – eigentlich zwar überhaupt nicht mein Musikgeschmack, aber er singt mir komplett aus dem Herzen. Sucht euch solche Kraftquellen, sei es Sport, ein Film, ein Mensch, was auch immer, seid einmal egoistisch und nehmt einfach nur, ohne zu geben, das habt ihr euch in so einer Situation verdient!

Meine Lieben, vielleicht könnt ihr mit meinen Erfahrungen irgendwas anfangen, speziell wenn ihr selber einmal in eine entsprechende Situation kommt. Glaubt mir, das kann oft schneller gehen, als man denkt. Niemand beschäftigt sich freiwillig gerne mit solchen Gedanken und Themen, das ist mir bewusst, aber ich bin mir zu hundert Prozent sicher, es gibt NIEMANDEN hier, der nicht selber oder im Familien- und Bekanntenkreis schon in Berührung mit Krankheit oder Krankenhaus gekommen ist. Vielleicht habt ihr auch noch den einen oder anderen Tipp für mich, leider ist meine Geschichte ja noch nicht zu Ende erzählt, aber ich habe zumindest gelernt, wie ich mit all dem umgehe und werde mich an meine eigenen Tipps halten.

Auch wenn vielleicht teilweise ein negativer Ton gegenüber Ärzten und Krankenhäusern herauszulesen war – ich möchte hier nochmal eine Lanze für all die Krankenschwestern und Pfleger und einen Großteil der Ärzte brechen. Gerade das Pflegepersonal hat mir so sehr geholfen, dass jeder noch so lästige Krankenhausaufenthalt nicht ganz so schlimm war, es ist unglaublich, was sie alle leisten, eines weiß ich sicher, ich könnte das nicht. Ihr Lieben, ich wäre so gespannt auf eure Erfahrungen, findet ihr meine Tipps hilfreich? Würde euch interessieren, was ich denke, warum das alles passieren musste? Alles, alles Liebe, love&peace,

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22 Comments

  • Reply
    Janine
    31/05/2018 at 9:17

    Liebe Mirli, ich bin wirklich sehr dankbar für Deine Tipps! und ich bewundere Dich nach wie vor um Deine unglaubliche Stärke, so etwas durchzustehen! Du weisst ja, dass ich auch so einiges mitgemacht habe und es noch immer tue bezüglich Krnakheiten, aber Deine Tipps haben mir wiedermal einen „Kick in den Popo“ gegeben, um dranzubleiben, der Gesundheit immer ein Schrittchen näher zu kommen.
    Danke Dir! <3

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2018 at 10:03

      Liebe Janine, ich WEISS, dass du es auch schaffen wirst. Oft merken wir erst, was für eine Stärke und Kraft wir eigentlich besitzen, wenn es einmal richtig gefordert wird. Ich glaube ganz fest an dich und schicke dir ganz ganz liebe Grüße in die Schweiz, alles alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    L♥ebe was ist
    31/05/2018 at 12:09

    meine Liebe, ich finde diese Reihe ja so großartig!
    ich kenne diese Situation berufsbedingt ja nur von der anderen Seite – daher finde ich es aber auch so spannend deine Geschichte quasi hautnah mitzuerleben … es sensibilisiert doch auf gewisse Weise, den Menschen mit einem Leiden auch als Menschen und nicht das Leiden zu betrachten! ich hoffe, du verstehst wie ich das meine 😉

    deine Einstellung diesbezüglich ist einfach super – schließlich sind wir auch für unsere eigenen Gesundheit und Genesung mitverantwortlich 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com
    Liebe was ist auf Instagram

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2018 at 10:04

      Liebe Tina, du bringst es auf den Punkt, jede Medaille hat immer zwei Seiten, als Patient sollte man auch versuchen sich in das Medizin-System hineinzudenken und dass Ärzte oft gar keine andere Wahl haben, aber umgekehrt würde ich mir das eben genauso wünschen. Ich wünsche dir ein ganz wundervolles und sommerliches Wochenende, alles alles Liebe und allerliebste Grüße zurück, x S.Mirli!

  • Reply
    Melly
    31/05/2018 at 21:15

    Liebe Mirli, vielen Dank für diesen so persönlichen Beitrag und deine ehrlichen Worte! Ich bekomme tatsächlich gerade durch einen Fall in der Familie mit, wie ausgeliefert man teilweise ist und auch wie hilflos man als Angehöriger oft ist, weil man die Behandlung nicht direkt beeinflussen kann. Deine Tipps kann ich daher sicher auch auf mich anwenden und weitergeben. Danke dir und alles Liebe! Du bist wirklich fabelhaft!
    Liebe Grüße Melly
    http://mellygolucky.com/

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2018 at 10:05

      Liebe Melly, ich danke dir so so sehr für deine lieben Worte, ich hatte so gehofft, dass meine Erfahrungen es jemandem anderen vielleicht, zumindest eine Spur, leichter machen können. Ich wünsche dir alles alles Liebe und ganz viel Kraft für dich und deine Familie, alles alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Wonderful Fifty
    31/05/2018 at 21:50

    Liebe Mirli, ich habe deinen Beitrag jetzt ein paar Mal gelesen, soooo gefühlvoll, soooo besonders, soooo inspirierend und motivierend. Vielen, vielen Dank, dass du uns so an deinem persönlichen Schicksal teilnehmen lässt, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Es immer wieder bewundernswert, wie du damit umgehst, wie du mit Kraft und Stärke alles meisterst. Das verdient jede Menge Respekt und Anerkennung und es gibt sicherlich wenige Menschen, die so eine Situation mit so viel Gefühl, mit so einer positiven Grundeinstellung meistern würden. Es ist natürlich nur zu verständlich, dass du auch hin und wieder deine Zweifel hattest und mit deinem Schicksal gehadert hast. Aber du hast schlussendlich das Beste aus deiner Situation gemacht. Deine Ausführungen regen sehr zum Nachdenken aus, zum Überlegen und zum Hinterfragen. Besonders deinen Abschnitt mit Dr. Google finde ich sehr wichtig – denn es gibt immer mehr Menschen, die sogenannten Experten im Internet vollkommen vertrauen, egal welches Sachgebiet es betrifft, und hier wird sicherlich viel Halbwissen verbreitet oder die Information vom Leser komplett falsch umgesetzt. „Everything happens for a reason“ – was für ein tiefsinniger Spruch, der auf ein Schicksal, auf eine Bestimmung hinweist, aber immer noch die Gelegenheit gibt, selbst zu entscheiden, wie wir damit umgehen. Natürlich würde mich auch sehr interessieren, welchen Grund du hinter dem Ganzen vermutest. Vielen Dank nochmals für diesen so wunderbaren Beitrag – ich wünsche dir weiterhin alle Kraft, halte an deinem Motto „Think pink“ und nimm dir alle Zeit, die du für deine Genesung brauchst. Eine ganz herzliche Umarmung und alles, alles Liebe Gesa

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2018 at 10:09

      Liebe Gesa, WOW, einfach nur wow. Du kannst dir nicht vorstellen, wie gut mir deine Worte tun. Wenn man so einen doch sehr persönlichen Beitrag schreibt, fällt das erstens generell nicht leicht und gerade bei dem Thema weiß man auch nie, wie die Leser darauf reagieren. Nicht jeder beschäftigt sich gerne mit negativen Themen, das habe ich im letzten Jahr gelernt. Umso mehr freut es mich, dass ich hier so tolle Menschen habe, die weiter denken und sehen, als bis zum Tellerrand und du gehörst definitiv zu diesen Menschen. In jedem Satz, in jedem Wort spürt man deine Empathie, dass du jemand bist, der sich gut in andere hineinversetzen kann. Alleine deine Kommentare geben mir oft zusätzlich so viel Kraft und dafür kann ich dir nie genug danken. ich wünsche dir nur das Allerbeste, ein ganz zauberhaftes Wochenende, alles alles Liebe und eine liebe Umarmung aus Graz, x S.Mirli!

  • Reply
    Natascha
    01/06/2018 at 7:39

    Liebe Mirli,
    es tut mir unendlich leid wenn es wieder nicht geklappt hat. Unglaublich deine Geschichte! Auf Insta habe ich es am Rande mitbekommen und ich ziehe meinen Hut vor dir! Bleib stark und positiv! Auch ich kenne die Aussagen „ich mache das seit 20 Jahren“ und bin ganz deiner Meinung. Höre auf deinen Körper und unterschätze die Psyche nicht.
    Ich wünsche dir alles Glück der Welt und schicke dir eine dicke Umarmung! Nicht unterkriegen lassen!!!
    LG Natascha

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2018 at 10:06

      Liebe Natascha, so so lieben Dank für deine tollen Worte und dein Feedback. Ich hätte auch nie gedacht, dass sich das alles so lange hinziehen wird, aber zumindest bin ich momentan sehr zuversichtlich und mir geht es gut und das ist das Wichtigste, immer einen Schritt nach dem anderen. Ich wünsche dir ein ganz zauberhaftes Wochenende und schicke dir eine ganz liebe Umarmung zurück, alles alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    kathisworld
    01/06/2018 at 10:11

    Hallooooo mein Schatz! Ganz tolle Beitrag und ich bin mir ganz sicher, dass du damit ganz vielen Menschen Kraft und Trost spendest! Ich denke man glaubt oft von sich selbst, dass man dankbar ist, aber so vieles im Leben relativiert sich wirklich, wenn es um die Gesundheit geht und man wird erst richtig demütig, wenn etwas nicht mehr passt! Umso bewusster macht mir das auch wieder jeden Tag, wie dankbar ich sein muss, wenn ich morgens gesund und munter aus dem Bett springen kann und in die Arbeit gehen DARF! Man raunzt und meckert so oft ohne wirklichen Grund und so manch einer wäre dankbar das Leben zu haben, das wir führen!! Nix ist perfekt – niemand hat alles! Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Mensch sein Binkerl im Leben zu tragen hat… Auf jeden Fall bin ich sehr sehr happy, dass es dir momentan so gut geht und du so gut mit der ganzen Geschichte umgehst! Wenn du einen schlechten Tag hast ,dann halte dich an die Dinge und Menschen, die dir gut tun! Ich bin immer für dich da, wenn du einen Kraft-oder Trostspender brauchst! Es dauert nur länger als wir es gerne hätten, aber du wirst wieder gesund und das sind doch verdammt großartige Aussichten finde ich!!! LOVE U Maus! :-*

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2018 at 11:03

      Ahhhhh, meine liebste starke Schulter, ich danke dir soooo sehr für deine lieben Worte. Es wäre doch sehr unrealistisch, wenn jemand ein nur perfektes und vollkommenes Leben führen würde und jeder, der einem das weismachen will, lügt, das behaupte ich jetzt einfach einmal. Jeder hat so seine Probleme, manche würden einem anderen vielleicht als nichtig erscheinen, aber jeder empfindet seine eigenen Probleme einfach anders. Du weisst ja, ich halte es da ganz mit Ally („Ally, warum sind deine Probleme immer so viel wichtiger, als die der anderen?“ Ally: „weil es meine sind“). Am Ende wird alles gut, da glaube ich ganz fest daran und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht das ende. Und solange wird das Leben halt auf Halbmast gerockt, solange man die richtigen Menschen an seiner Seite hat, ist das mehr, als so manch anderer hat. LOVE U SOOOO SEHR; happy Vaistart, x S.Mirli!

  • Reply
    Carmen
    01/06/2018 at 12:05

    Oh ich liebe deine Einstellung Mirli! Wirklich HUT AB! Ich glaube, du bist wirklich eine große Inspiration für jeden – ob man gerade durch eine schwierige Zeit geht oder nicht. Der Glaube an sich selbst steht immer ganz oben und kann einem so vieles erleichtern. Ich find es toll, dass du dazu aufrufst und dabei so ein tolles Beispiel bist Mirli! Hab ein wunderschönes Wochenende!
    xx, Carmen – http://carmitive.com

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2018 at 14:47

      Ich danke dir so sehr für deine lieben Worte Carmen, vielen Dank. Es ist wohl eines der schwierigsten Dinge, den Glauben an sich selbst nicht zu verlieren, aber auch eines der wichtigsten, da bin ich absolut deiner Meinung. Ich wünsche dir auch ein ganz wundervolles Wochenende, alles alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Sarah
    01/06/2018 at 12:45

    Ein sehr schöner Beitrag! Ich habe tatsächlich schon von Grund aus eine skeptische Einstellung gegenüber Aussagen von Ärzten, da ich auch schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht habe.
    Es freut mich aber, das es dir besser geht!
    Liebe Grüße
    Sarah

    • Reply
      MirliMe
      01/06/2018 at 14:48

      Alleine jedesmal im KKH habe ich so viele Geschichten gehört, dass man ab und zu fast den Eindruck gewinnt, es gibt mehr negative als positive Beispiele, was wirklich traurig ist. Ich wünsche dir ein ganz wundervolles Wochenende, alles alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Tina
    01/06/2018 at 22:06

    Liebe Mirli,
    was für ein berührender Artikel und ich glaube ich kann mir nur teilweise vorstellen, was dir alles widerfahren ist..mein Bruder war im vergangenen Jahr lange im Krankenhaus und da waren wiklich auch viele komische /negative Efahrungen dabei aber eben auch viele schöne kleine Momente, in denen Krankenschwestern und Personal einfach goldig waren…
    Jedenfalls finde ich es toll, dass du hier ein paar Tipps und Einblicke gibst – nicht beschönigend aber auch nicht verzweifelt. Ich liebe deine differenzierte Einstellung und dass du Momente und Erlebnisse immer für dich einordnen kannst ♥ Ich wünsche dir weiterhin nur das Beste und drücke die Daumen – und wie du schon sagst, nimm dir die Zeit die du brauchst ♥♥

    Hab ein tolles Wochenende 🙂

    xxx
    Tina

    https://styleappetite.com

    • Reply
      MirliMe
      04/06/2018 at 12:34

      Liebe Tina, ich danke dir so sehr für deine lieben Worte, ich hoffe so sehr, dass es deinem Bruder inzwischen besser geht, leider bekomme ich von so vielen Seiten auch Bestätigung dafür, schlechte Erfahrungen gehören offensichtlich zu einem Krankenhausaufenthalt dazu ABER ich stimme dir vollkommen zu, es gibt auch so viele positive Erlebnisse, anscheinend muss es immer diese zwei Seiten geben. Ich wünsche dir eine ganz fantastische neue Woche und schicke dir ganz arg liebe Grüße, x S.Mirli!

  • Reply
    Simone
    04/06/2018 at 13:13

    Liebe Mirli, ich finde es wunderschön, dass du so offen über deine Gefühle sprichst. Ich habe auch das Gefühl, dass „unser Weg“ irgendwie vorbestimmt ist und alles mit einem Grund passiert. Ich finde es toll, dass du trotz allem das Positive daraus schliesst und weiterhin kämpfst. Hab eine wundervolle Woche und liebste Grüsse

    xx Simone
    Little Glittery Box

    • Reply
      MirliMe
      04/06/2018 at 13:31

      Oh deine Worte sind so lieb Simone, vielen vielen Dank. Ich wünsche dir auch eine ganz fantastische neue Woche, alles alles Liebe, x S.Mirli!

  • Reply
    Marie Dyness
    04/06/2018 at 13:32

    Wirklich toller und ehrlicher Post!
    Alles Liebe, Marie
    http://mariedyness.blogspot.de/

    • Reply
      MirliMe
      05/06/2018 at 10:30

      Vielen Dank liebe Marie, alles Liebe, x S.Mirli!

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